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Joomla vs. WordPress: Eins von einer Million Kurzreviews

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Seit ich meine neue privaten Website aufgesetzt habe, habe ich doch einiges an Erfahrung mit WordPress 2.9 gesammelt. Dazu gehört alles, vom Artikel verfassen über Templates erstellen bis hin zum erstellen von eigenen Widgets und Plugins.

Zusätzlich habe ich in letzter Zeit Beruflich einiges mit Joomla (1.5)  zu tun, dadurch habe ich auch hier Wissen über Joomla gesammelt.

Deshalb ist es für mich jetzt an der Zeit die beiden mal zu vergleichen:

Backend: Im allgemeinen ist das  WordPress Backend ist wesentlich übersichtlicher, durchdachter und aufgeräumter als das von Joomla.

Seiteneditor: Auch der Seiteneditor macht bei WordPresss einen wesentlich professionelleren und aufgeräumteren Eindruck. Hier fällt mir bei Joomla im Gegensatz zu WordPress die Trennung zwischen Seitenübersicht und Menüeditor auf, was zwar flexibler ist, aber doch sehr umständlich in der Verwaltung ist.

Plugins: Auch das Plugin-System von WordPress scheint wesentlich aufgeräumter und Simpler zu sein:

  • Es nur eine Anlaufstelle zur Pluginverwaltung, und nicht drei.
  • Plugins können direkt auf der Plugin-Adminseite gesucht und installiert werden.
  • Das Widget System macht es sehr einfach kleine „Code-Schnipsel“ per Drag & Drop auf den Seiten zu Plazieren.

Doch einen Vorteil hat Joomla: Die Reihenfolge in der Plugins geladen werden ist ohne weiteres im Backend konfiguriert werden, die kann gerade wenn man viele Plugins Benutzt Lebensrettend sein. Dies ist bei Joomla durchaus auch nötig, das ganze CMS Framework sehr stark auf Plugins setzt.

Templates: Auch hier ist meiner Meinung nach WordPress klar im Vorteil: Die Templates sind komplett in HTML und simplen PHP Funkionen aufgebaut, und damit leicht anzupassen. Bei Joomla kommt da auch noch eine Art XML-Tags hinzu, um Header und andere Contentbereiche einzubinden. Auch der PHP-Code in den Templates macht einen Komplexeren Eindruck, da Joomla im allgemein einen sehr stark Objektorientierten Ansatz  benutzt.

URLs: Bei WordPress kann man die URLs  recht einfach mit ein paar Variablen in der Administration und beim Seiteneditor anpassen, während das bei Joomla ohne zusätzliches Plugin noch nicht annähern so Komfortabel geht.

Mein Fazit: WordPress macht einen wesentlich professionelleren und aufgeräumteren Eindruck als Joomla, und ist dabei auch noch einfacher bedienbar und einfacher anpassbar. Joomla hat besonders was die Useability im Backend angeht noch einiges nachzuholen.


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